Kongregation der Schulschwestern vom III. Orden des Hl. Franziskus
Kongregation der Schulschwestern vom III. Orden des Hl. Franziskus

Gedanken 2017

Ich weiß eine Kapelle

Ich weiß eine liebe Kapelle,
da weilet mein Herze so gern.
Da sing' ich mit meinen Schwestern
Loblieder zum Preise des Herrn.
 
Wer kennt diese liebe Kapelle,
wohin mein Verlangen stets geht?
Da glühen in Andacht die Herzen
in innigem, heißem Gebet.
 
Lieb Kirchlein, du Vorhof des Himmels,
in dir fand mein Herz Gottes Haus.
An meines Immanuels Herzen
ruh' ewig im Frieden ich aus!

 

(aus einem Gedicht von Ernst Gebhardt)

im Fasching

Wia schad, dass der Fasching nur amol im Jahr is,
weil jeder von Zeit zu Zeit so gern a Narr halt is.
Drum is um an Mask’nball gar so a Griss:
Amol derf ma sein, was ma möcht‘ und net is.
Ma schlupft ins Kostüm und ma fohrt aus da Haut,
und macht allerhand, was ma sonst si net traut.
A recht a Dünner geht gern mit ana Wamp’n,
a biedere Hausfrau verkleidt si als Schlamp’n,
den Buchhalter kennst net, er geht als Korsar,
des Lehrmädl, d’Mitzl, verkleidt si als Star.
A klans Mandl is als James Bond kolossal,
a Nichtschwimmer spielt heut auf d’Nacht Admiral.
Der Kommerzialrat geht liaba als Bua,
die Kommerzialrätin zeigt sehr viel Figur,
so mancher hat Federn und spielt Indianer,
a Klana wird größer, a Großa wird klana.
Man küsst auf die Schulter und wird des zu fad,
sagt ana als Götz des berühmte Zitat.
Und kana is bös, denn es is nur a Gspaß,
und kana nimmt’s ernst, denn alles is Gschnas.
Ma tanzt aus der Reih – höchstens amol im Jahr,
Am nächst’n Tag is wieder alles, wia’s war!

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