Kongregation der Schulschwestern vom III. Orden des Hl. Franziskus
Kongregation der Schulschwestern vom III. Orden des Hl. Franziskus

Gedanken 2015

Weihnachten 2015

 

In drei Worten sagt sich
das ewige Geheimnis uns zu
und bleibt dennoch unergründlich.

 

Gott wird Mensch.
In jedem Menschen,
begegnet er uns,
ob vertraut oder fremd,
menschlich und göttlich zugleich.

 

Gott wird Mensch.
Jeden Tag neu wohnt er unter uns,
ganz im Verborgenen,
in aller Stille,
in nächster Nähe.

 

Gott wird Mensch.
Er teilt unser Leben
im Schönen und Schweren,
im Vollen und Leeren,
in Höhen und Tiefen
bis zur Vollendung.

 

Paul Weismantel

2015_Gedanken_Weihnachtsbrief.pdf
PDF-Dokument [120.7 KB]

Advent 2015

 

Im Tale sind die Blumen nun verblüht
Und auf den Bergen liegt der erste Schnee.
Des Sommers Licht und Wärme sind verglüht,
In Eis verwandelt ist der blaue See.

 

Wie würde mir mein Herz in Einsamkeit
Und in des Winters Kälte angstvoll gehen,
Könnt ich in aller tiefen Dunkelheit
Nicht doch ein Licht in diesen Tagen sehen.

 

Es leuchtet fern und sanft aus einem Land,
Das einstens voll von solchen Lichtern war,
Da ging ich fröhlich an der Mutter Hand
Und trug in Zöpfen noch mein braunes Haar.

 

Verändert hat die Welt sich hundertmal
in Auf und Ab - doch sieh, mein Lichtlein brennt!
Durch aller Jahre Mühen, Freud und Qual
Leuchtet es hell und schön: es ist Advent!

 

Hilde Fürstenberg

2015_Gedanken_Adventbrief.pdf
PDF-Dokument [107.2 KB]

Des Menschen Dank gilt Gottes’ Tat,
die uns so reich belohnet,
die uns Korn und Früchte ernten lässt,
vor Hunger uns verschonet.

 

Des Menschen Dank gilt Gottes’ Gunst,
die er uns stets gewähret;
dass die roten Reben reifen
und niemand Brot entbehret.

 

Des Menschen Dank gilt Gottes’ Wort,
das uns lehret Erbarmen;
dass wir sehen Leid und Not
und Reich gebe den Armen.

 

So stimmen wir ein Loblied an
dem Geber-Gott zur Ehr’,
denn ohne Tat und Gunst und Wort
blieb’ Herz und Scheunen leer.

 

Holger Ziegeldecker, 2010

Erntedank in der Kapelle unserer Gästepension "Herminenhaus" in Seebenstein am 10. Oktober 2015

Schuljahresmotto 2015-2016

 

Du bist einsam und ich auch
Du hast Sehnsucht, so wie ich.
Und wir warten, ob ein anderer kommt,
hocken da, in unserem Schneckenhaus.
Und es ändert sich so gar nicht auf dieser Welt und für uns
denn es fehlt die Liebe.

 

Erst wenn einer Liebe schenkt,
nicht mit Worten, sondern in der Tat, wenn er fragt:
Was fehlt dem anderen bloß?
Was kann ich für dich tun?
Wenn er ungefragt das tut, was er tun kann,
ja, erst dann beginnt das Lied der Liebe.

 

Eine Mutter liebt ihr Kind.
Ein Pärchen küsst sich zärtlich auf der Bank.
Der kranke Mann bekommt sehr oft Besuch.
Zwei alte Freunde gehen durch dick und dünn.
Eine Frau hält aus bei ihrem Mann, obwohl er trinkt ...
Das ist das Lied der Liebe.

 

Da ist einer, der hört mir zu.
Da ist ein anderer, der hat Zeit für mich.
Ein anderer nimmt mich leise ins Gebet.
Viele Stimmen zu einer Melodie ...
So klingt das Lied der Liebe!

 

Hermann Josef Coenen

2015_Gedanken_Schulbeginn.pdf
PDF-Dokument [102.7 KB]

Osterhoffnung


Wenn unsere Tage verdunkelt sind
und unsere Nächte finsterer als tausend Mitternächte
so wollen wir stets daran denken, dass es in der Welt
die große segnende Kraft Gottes gibt.

 

Gott kann Wege aus der Ausweglosigkeit weisen.
Er will das dunkle Gestern in helles Morgen verwandeln -
zuletzt in den leuchtenden Morgen der Ewigkeit.

 

Martin Luther King

2015_Gedanken_Osterbrief.pdf
PDF-Dokument [183.6 KB]

Fastenzeit

 

Zeit der Ruhe
Zeit der Reinigung
Zeit der Klärung
Zeit der Enthaltsamkeit
... denn nur in gesundem Nährboden
kann neues Leben entstehen
und der Frühling beginnen.

2015_Gedanken_Fastenbrief.pdf
PDF-Dokument [471.2 KB]

Hier finden Sie uns

Apostelgasse 7

1030 Wien

Sie erreichen uns unter

 

+43 1 713 5331+43 1 713 5331